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Unterschiedliche Klassifizierung von Messmethoden

23.04.2024

Eine Messmethode dient dazu, Messergebnisse auf Grundlage eines vorgegebenen Messprinzips zu erhalten. Messmethoden lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen; hier sind einige Beispiele.Mutterzu Messmethoden.

 

Die direkte Messmethode ist die Methode, mit der man den Messwert direkt ermitteln kann, zum Beispiel die Länge des Teils mit einem Messschieber messen und den Durchmesser der Welle mit einem Mikrometer messen.

 

Indirekte Messmethode ist eine Methode, um den Messwert durch Messung anderer Größen zu erhalten, die in einem funktionalen Verhältnis zueinander stehen. Zum Beispiel: Koordinatenmessgerät, optisches Messgerätund Laser Messgerät sind allesamt indirekte Messmethoden.

 

Kontaktmessmethode Kontaktmessung ist ein Messverfahren, bei dem der Sensor des Messgeräts die Oberfläche des Werkstücks berührt. Gängige Kontaktmessverfahren sind beispielsweise Messschieber, Mikrometer, Messspitzen und Gelenkarmmessgeräte. Kontaktmessungen sind in modernen industriellen Anwendungen weit verbreitet und zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit, hohe Genauigkeit und gute Wiederholgenauigkeit aus. Ein Nachteil der Kontaktmessung besteht jedoch darin, dass die Messkraft zu Verformungen des Messgeräts und der Werkstückoberfläche (z. B. bei weichen Oberflächen) führen kann, was die Messunsicherheit beeinflussen kann.

 

Verschiedene Klassifizierungen von Messmethoden.jpg

 

Die berührungslose Messung ist eine Messmethode Die Sensoren des Messgeräts berühren die Oberfläche des Werkstücks nicht. Gängige berührungslose Messverfahren sind beispielsweise optische Messungen, Lasermessungen und Werkzeugmikroskopie. Der Vorteil berührungsloser Messungen liegt darin, dass der Messsensor die Oberfläche des Werkstücks nicht berührt und diese somit nicht beschädigt wird. Sie eignen sich besonders für komplexe, gekrümmte Oberflächen und weiche Oberflächen. Der Nachteil besteht in der geringeren Genauigkeit im Vergleich zu Kontaktmessungen.

 

Das optische Messgerät ist ein typisches berührungsloses und indirektes Messverfahren. Ein zweidimensionales Videomessgerät, das über die eigene Hardware (CCD-Kamera, Okular, Objektiv, Datenleitung, Videoerfassungskarte) verfügt, kann das Bild über ein Kabel an die Datenerfassungskarte des Computers übertragen und anschließend verarbeiten. Software Die Messung erfolgt schnell und auf einem Computerbildschirm. Das optische Messgerät erfasst den Verschiebungswert des optischen Lineals zügig und ermittelt das gewünschte Ergebnis mithilfe der Software anhand der räumlichen Geometrie. Auf dem Bildschirm wird ein Diagramm dargestellt, anhand dessen der Bediener die Messwerte kontrollieren und mögliche Abweichungen visuell erkennen kann.

 

Die Koordinatenmessmaschine (KMM) ist ein typisches Beispiel für taktile und indirekte Messtechnik. Die Drei-Koordinaten-Messung dient der Erfassung der Koordinateninformationen der Werkstückoberfläche in einem vorgegebenen Messraum. Die Digitalisierung der Forminformationen des Objekts wird auch als „Abtastung“ bezeichnet. Diese Abtastwerte sind diskrete räumliche Punktkoordinaten und keine spezifischen geometrischen Merkmale wie Größe, Lage oder andere Informationen. Der Messvorgang erfolgt durch eine Reihe von Messpunkten, und die entsprechenden geometrischen Eigenwerte werden extrahiert, um die gewünschten Messergebnisse zu erhalten.

 

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